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Antología de poesía queer: Una imaginación radical
Queer ist eine umfassende und radikale Antwort auf die traditionellen Geschlechterrollen des heteropatriarchalen Universums. Da Literatur von Identität lebt, integriert queere Schrift autobiografische Erfahrungen und kritisches Denken der Autor*innen und öffnet Risse im dominanten Narrativ des globalen Patriarchats. Heute ist queere Poesie entscheidend durch ihre Fähigkeit, der Sprache eine außergewöhnliche Plastizität zurückzugeben: Sie ermöglicht es, eine etablierte, gewalttätige, starre und normative Erzählung sowohl im Sozialen als auch im Intimen umzuschreiben, die alle ausschließt, die nicht in die üblichen Geschlechterrollen passen.
Diese Anthologie versteht sich als ein polyphones Buch, die ehrlichste Form, sich dem queeren Begehren zu nähern. Sie will keinen Kanon festlegen, sondern eine Sammlung von Vorschlägen dokumentieren, die eine neue Erzählung aufbauen und die Suche nach einer anderen Affektivität und ihrer radikalen Freiheit festhalten. Daher die Auswahl von Stimmen, die die Pluralität des Begehrens sowohl in Form als auch Inhalt inszenieren und neue Wege von Sensibilität und sexueller Dissidenz erforschen, ohne die soziale Kritik, Dekolonisierung, Antirassismus und die Präsenz von Minderheitensprachen zu vergessen.
Die Zusammenstellung, erstellt und mit einem Vorwort versehen von Ángelo Néstore, versammelt Gedichte von Héctor Aceves, Txus García, Berta García Faet, Pol Guasch, Laia López Manrique, Antón Lopo, Roberta Marrero, Juanpe Sánchez López, Sara Torres und Gabriela Wiener.