Die lang erwarteten Memoiren einer unserer meistgelobten und einflussreichsten Kulturfiguren.
Wie schreibt eine der größten Erzählerinnen unserer Zeit ihr eigenes Leben?
Tauchen Sie ein in das kreative Universum von Margaret Atwood: eine Feier des Lebens, der Kunst und all dessen, was sie verbindet. Die bedeutendste Schriftstellerin unserer Zeit erzählt ihre Geschichte.
Aufgezogen von Eltern mit wissenschaftlicher Denkweise und unabhängigem Geist verbrachte Margaret Atwood einen Großteil ihrer Kindheit in den abgelegenen Wäldern Nord-Quebecs, fernab gesellschaftlicher Konventionen. Diese nomadische und ungebundene Kindheit markierte den Beginn eines ungewöhnlichen Weges, den sie selbst mit Klarheit, Ironie und Witz erzählt, indem sie die entscheidenden Momente ihres Lebens mit Werken verwebt, die die zeitgenössische Erzählkunst geprägt haben, wie Ojo de gato und El cuento de la criada. Dichter, Schauspieler, Bären, bohèmehafte Figuren und fast übernatürliche Charaktere treten auf, die wie aus ihren Fiktionen entsprungen wirken. Mit ihrem charakteristischen Scharfsinn und klaren Verstand enthüllt Atwood die feinen Verbindungen zwischen Erfahrung und Schöpfung sowie zwischen Realität und geschriebenem Wort. Sie öffnet auch ein intimes Fenster zu ihrer Beziehung mit dem charismatischen Schriftsteller Graeme Gibson und den emotionalen Landschaften, die ihr Schreiben nährten.
Leuchtend, aufschlussreich und zutiefst menschlich ist Libro de mis vidas nicht nur die Chronik eines einzigartigen Lebenswegs, sondern auch eine scharfsinnige Reflexion darüber, was es bedeutet, zu schreiben, sich zu erinnern und Erfahrung in Literatur zu verwandeln. Ein faszinierendes Zeugnis einer der einflussreichsten Stimmen unserer Zeit.
„Margaret Atwood hat ihre lang erwarteten Memoiren Libro de mis vidas genannt, weil sie genau das sind: der keineswegs langweilige, großzügige und humorvolle Bericht über die Leben, die jemandem zuteilwurden, der stets bereit war, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen: von der wilden Kindheit bis zur wandernden Jugend; vom Erwachen als Dichterin, die gerade mit dem Premio Internacional Joan Margarit ausgezeichnet wurde, bis zur Anerkennung als Romanautorin; und von der Reife als prophetische Autorin von El cuento de la criada bis zu den Jahren der Witwenschaft nach dem Tod ihres zweiten Ehemanns Graeme Gibson im Jahr 2019, ihres Lebensgefährten fast ihres ganzen Lebens und Vaters ihrer Tochter. Das Buch ist auch die Erzählung einer verlorenen Zeit: die Geschichte der Nachkriegsgeneration und der Entwicklung der Sitten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Triumphe und Herausforderungen des Feminismus und jener kanadischen Literatur, die dank ihr und ihren Zeitgenossen im Schatten der hegemonialen Vereinigten Staaten entstand.“ – Iker Seisdedos, El País