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NÍA
Die Welt von Mara stirbt, die Sonne brennt und das Wasser fließt schon lange nicht mehr reichlich den Fluss hinab. Alles um sie herum ist Mangel und Qual. Wenn sie nicht bald handelt, werden sie und ihre Familie langsam zugrunde gehen. Es gibt nur einen Ort, an den sie sich wenden kann, einen, der grün bleibt, während der Rest nur Staub und Trockenheit ist: der Eichenwald. Natürlich wird das nicht einfach sein. Die Legende besagt, dass noch niemand die Begegnung mit der Dryade, der Beschützerin des Waldes, überlebt hat. Trotz der widrigen Zeichen und der Feindseligkeit des Ortes wagt Mara sich hinein, bereit, ihr Leben zu riskieren, um die Nahrung zu bekommen, die sie und ihre Lieben so dringend brauchen. Ihr Mut und ihr unbeirrbarer Wille erregen die Aufmerksamkeit der Dryade, obwohl diese die Menschen verachtet. Mara wird entdecken, dass ihr Mut ihr weit mehr als nur das Überleben ermöglicht – er öffnet ihr die Tür zu einer Belohnung, von der sie nie zu träumen gewagt hätte.
Nía, die erste Novelette von Patricia Reimóndez Prieto, erzählt die Geschichte einer einfachen Bäuerin, die ihrer Familie eine Zukunft geben möchte. Die Protagonistin ist keine Auserwählte mit glänzender Rüstung und besonderen Gaben. Sie gehört zu denen, die nichts haben, zu den scheinbar Unbedeutenden. Die Autorin ist überzeugt, dass der Kampf ums Überleben die epischste aller Heldentaten ist. In einer entmenschlichten Welt, geprägt von Krieg, können Brüderlichkeit, Solidarität und Respekt vor der Natur die Antworten sein.