Dies sind die Artikel, die wir gefunden haben. Wenn du ihn nicht findest, schreibe uns.
Poserótica
In Poserótica erforscht Elizabeth Duval Liebe, Verlangen und Sprache durch eine Schreibweise, die philosophische Reflexion und intime Erfahrung verbindet. Im Verlauf des Buches stellt sich die Autorin einer beharrlichen Frage: Wie schreibt man ein Liebesgedicht, wenn die Sprache selbst sich zwischen den fühlenden Menschen und das, was benannt werden soll, zu stellen scheint.
Angesichts des ständigen Murmelns der Welt, die von Bedeutungen und Parolen übersättigt ist, versucht der Gedichtband, eine direktere und verletzlichere Ausdrucksform wiederzugewinnen. Die poetische Stimme bewegt sich zwischen Interpretation, Ironie und der Zerbrechlichkeit der Körper, die sich erkennen, sich nähern und vor dem Abgrund zurückweichen, den das Lieben mit sich bringt.
Duvals Gedichte schreiten zwischen bewussten Widersprüchen voran, zwischen Denken und Gefühl, und erforschen jenen Raum, in dem Verlangen und Sprache sich gegenseitig anspannen. Das Buch bietet so eine poetische Reflexion über Liebe, Interpretation und die Schwierigkeit, das zu benennen, was zwischen zwei Körpern geschieht.
Die Ausgabe beginnt mit einem Vorwort des Dichters und Essayisten Eduardo Fraile, der das Buch in eine poetische Tradition einordnet, in der Denken, Verlangen und Sprache ständig miteinander im Dialog stehen.