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Chica contra chica: Cómo la cultura pop enfrentó a una generación de mujeres contra sí mismas
Ende der neunziger Jahre und Anfang der zweitausender Jahre wuchsen viele Jugendliche mit den Spice Girls im Hintergrund auf, gingen ins Kino, um American Beauty oder Scary Movie zu sehen, verschlangen Videoclips und Jugendzeitschriften voller Britney Spears und Reality-TV-Stars. Dieses Gefühl der Selbstermächtigung, den String zu zeigen, lebte neben einer viel weniger unschuldigen Botschaft: Die Mainstream-Darstellungen weiblicher Jugend bereiteten fast unbemerkt einen Rückschritt des Feminismus und einen Verlust von Rechten für die folgenden Generationen vor.
In Chica contra chica: Cómo la cultura pop enfrentó a una generación de mujeres contra sí mismas unternimmt Sophie Gilbert, Finalistin des Pulitzer-Preises 2022, eine gründliche Reise durch die Popkultur der Jahrtausendwende. Sie analysiert den Jugendpop, den heroin chic, Reality-TV und die Explosion der Pornografie im Internet und wie diese globale Präsenz das kollektive Bewusstsein durchdrang, bis eine niedrigschwellige, aber hochwirksame Frauenfeindlichkeit normalisiert wurde.
Gilbert zeigt, wie dieses kulturelle Klima der Keim für Rückschritte war, die wir heute klar erkennen: die Wiederwahl Trumps, der Rückschritt bei reproduktiven Rechten, der Aufstieg des Phänomens tradwife oder die Gewalt von Incel erscheinen nicht aus dem Nichts, sondern stützen sich auf Jahrzehnte von Erzählungen, die Frauen gegeneinander ausspielten und ihre Körper ins Zentrum von Schau, Spott und Kontrolle stellten.
Dieser Essay schlägt eine echte violette Brille vor, um die kulturellen Dynamiken der Vergangenheit und Gegenwart zu lesen. Zu verstehen, wie Frauen erniedrigt und seziert wurden, hilft, diese Angriffe heute zu erkennen und zu neutralisieren: Nach dem Schließen des Buches bleibt ein Werkzeug zur kulturellen Selbstverteidigung, um Videoclips, soziale Netzwerke, Medien und politische Reden mit anderen Augen zu betrachten.
„In Chica contra chica liefert Sophie Gilbert eine schonungslose Analyse, wie die kulturellen Strömungen der 90er und 2000er Jahre, innerhalb und außerhalb des Internets, junge Frauen auf dunkle und tiefgreifende Weise schadeten.“
Maya Salam, The New York Times
Über die Autorin:
Sophie Gilbert ist britische Journalistin und Kulturkritikerin. Sie ist Redakteurin bei The Atlantic, wo sie über Fernsehen, Bücher und Popkultur schreibt, und erhielt den National Magazine Award für Rezensionen und Kritik 2024 sowie war Finalistin des Pulitzer-Preises für Kritik 2022. Sie ist Autorin von Girl on Girl und On Womanhood: Bodies, Literature, Choice und lebt in London.