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El cuarto de Giovanni
Als James Baldwin 1956 das Manuskript von El cuarto de Giovanni ablieferte, riet ihm sein Verleger, es zu verbrennen. Die Geschichte eines Liebesdreiecks zwischen zwei Männern im bohèmehaften Paris der fünfziger Jahre brach zu viele Tabus für die damalige amerikanische Gesellschaft. Baldwin, ein schwarzer Schriftsteller, der es wagte, die Leidenschaft zwischen zwei weißen Männern zu erzählen, machte diesen Roman zu einem literarischen Meilenstein. Heute gilt er als eines der grundlegenden Werke der queeren Literatur und als einer der großen nordamerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts.
Die Handlung folgt David, einem jungen Amerikaner auf der Suche nach sich selbst, der sich in Paris mit Hella verlobt, aber unwiderstehlich von Giovanni angezogen wird, einem magnetischen und provokanten italienischen Kellner. Zwischen Verlangen, Heimlichkeit und Angst steht David vor einer unmöglichen Entscheidung: die Sicherheit eines konventionellen Lebens mit Hella oder die Ungewissheit, sich der leidenschaftlichen Liebe zu Giovanni hinzugeben. Die Wahl wird sein Schicksal bestimmen und in einer unvergesslichen Tragödie enden.
Mit einer intensiven und erschütternden Sprache erforscht Baldwin Identität, Verlangen und gesellschaftliche Unterdrückung in einem unverzichtbaren Roman, der weiterhin Generationen von Lesern anspricht.