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Habitaciones separadas
Habitaciones separadas ist die Wiederentdeckung eines der einflussreichsten Werke der italienischen queeren Literatur der späten achtziger Jahre, geschrieben vom Kultautor Pier Vittorio Tondelli. Der Roman, der von Luca Guadagnino verfilmt wird, enthält ein Vorwort von André Aciman (Call Me by Your Name).
Die Geschichte folgt Leo, einem italienischen Schriftsteller, und Thomas, einem jungen deutschen Pianisten, die sich auf einer Feier in Paris kennenlernen und eine intensive und komplexe Beziehung eingehen. Im Laufe der Jahre wird ihre Liebe zu einem zarten Gleichgewicht aus Leidenschaft, Abstand und Sehnsucht, stets gelebt in „getrennten Zimmern“, ein Spiegelbild sowohl ihrer Angst, einen intimen Raum zu teilen, als auch der Zwänge einer Gesellschaft, die sie ablehnt.
Der tragische Tod von Thomas führt Leo auf eine Reise zu den Orten, die sie teilten, auf der Suche nach Trost und Erinnerung. Tondelli schafft eine bewegende Erzählung über Liebe, Jugend, Verlust und die Unmöglichkeit, in normative Formen zu passen, mit einer Lyrik, die von der internationalen Kritik gefeiert wurde.
Ein revolutionäres Werk, das Romantik, Melancholie und Auflehnung verbindet und heute als unverzichtbarer Klassiker der zeitgenössischen queeren Literatur gilt.