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KaBoom!
Kaboom! (Axel Axpe, 2019) könnte als Beschriftung unter einem Gemälde in einem Museum stehen. Wir wissen nicht, ob dieser Moment kommen wird oder ob das Bild im Gegenteil niemals ans Licht kommt. Dieselbe Ungewissheit durchdringt seinen Schöpfer, der gerade achtzehn Jahre alt geworden ist und seinen eigenen Horizont noch nicht klar erkennen kann.
Zu viele Schatten umgeben ihn. Axels Gleichgültigkeit, seine unbequemen Fragen und seine impulsiven Verhaltensweisen verbergen mehr Verwirrung als Sicherheit, obwohl sein Umfeld ihn lieber als einen frechen Turnhallenjungen sieht. Unter dieser Oberfläche schlägt ein tiefer Konflikt, schwer zu benennen und noch schwerer zu teilen.
Ein Werk, das die durchsetzungsfähige Kommunikation behandelt und das Thema der Selbstmordgedanken direkt anspricht, mit einem ehrlichen und kompromisslosen Blick.
Der Autor, Iñigo Cobo, Filmemacher und Dramatiker, war Kandidat für die Goya 2020. Mitbegründer des Santurzine Festivals in Santurtzi, verbindet seine Arbeit die Details des Alltagslebens und erforscht Fragen wie kulturelle Identität und soziale Eingliederung. Durch generationenübergreifende Einflüsse verbindet er seine audiovisuelle Berufung mit dem Bildungsbereich, Grundpfeiler seiner Ausbildung und seiner schöpferischen Arbeit.