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LAS MALAS
Als Camila Sosa Villada in die Stadt Córdoba in Argentinien kam, um an der Universität zu studieren, ging sie eines Nachts, vor Angst starr vor Schrecken, heimlich zu den Transvestiten im Parque Sarmiento. Dort fand sie ihren ersten Ort der Zugehörigkeit in der Welt.
Las malas ist ein Gruppenporträt, ein Initiationsritus, eine ganz andere Chronik. In ihrem Wesen vereinen sich zwei Facetten, die die Gesellschaft historisch abgelehnt hat: die Wut der Transvestiten und das Fest, Transvestit zu sein. Die Autorin erzählt von innen heraus das Leben einer Transvestitengemeinschaft in einer feindlichen städtischen Umgebung.
In mehr als zwanzig Sprachen übersetzt, hat der Roman Auszeichnungen wie den Sor Juana Inés de la Cruz 2020, den Finestres de Narrativa 2020 und den Grand Prix de l’Héroïne Madame Figaro 2021 erhalten.
Über die Autorin
Camila Sosa Villada (Córdoba, Argentinien, 1982) studierte Sozialkommunikation und Theater an der Nationalen Universität Córdoba. 2009 brachte sie ihr erstes Stück heraus, Carnes tolendas, retrato escénico de un travesti. Sie ist Autorin der Gedichte La novia de Sandro (2015), der Erzählungen Soy una tonta por quererte (2022) und der Romane Las malas (2020) und Tesis sobre una domesticación (2024).