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Libérate
Die LGTBQ-Kultur, die in Spanien den Weg ebnete
Libérate ist eine wohlverdiente Ehrung für jene Künstler, Filme, Lieder und Veranstaltungsorte, die einem Land, das zu lange in Schwarzweiß lebte, die Farbe und den Glanz der Pailletten zurückgaben, versteht sich. Eine Hommage an jene LGTBQ-Kultur, die selbst im grauesten Spanien ihren Weg fand, Widrigkeiten überwand, die Zensur umging und das Misstrauen einer Gesellschaft besiegte, die noch weit davon entfernt war, tolerant zu sein.
Durch fast hundert Einträge, angeordnet wie in einem Wörterbuch, sammelt die Journalistin Valeria Vegas zahlreiche unverzichtbare Bezüge (und Bezugspersonen), um die Rolle zu verstehen, die Schwule, Lesben, Bisexuelle, trans Frauen und Männer, Dragkünstler, Verwandlungskünstler und Verbündete der Gemeinschaft in der spanischen Kultur gespielt haben. Eine historische Reise, die Anfang der sechziger Jahre beginnt, mit der Premiere des Films Diferente oder dem Auftauchen von Coccinelle mitten auf der Madrider Gran Vía, die durch die stürmischen Jahre der Übergangszeit führt und bis Anfang des 21. Jahrhunderts reicht, und uns daran erinnert, dass vor nur einem Jahrzehnt noch Freiheitsgebiete zu erobern waren.
In den Worten der Autorin: „Vielleicht dient dieses Buch dazu, all jenen Karrieren gerecht zu werden, die auf der Bühne errungen wurden. Denn die Geschichte unserer LGTBQ-Kultur wird noch geschrieben, und man muss damit beginnen, das bereits Geschehene genau und glaubwürdig zu ordnen und allen Bezugspersonen den Platz zu geben, den sie verdienen. Die Kenntnis unserer Vergangenheit wird es uns ermöglichen, das Fundament unserer Zukunft zu legen.“