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NO PUBLIQUES MI NOMBRE
Cristina Fallarás erhält seit Jahren Berichte von Frauen, die Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt sind, und teilt diese (zuerst auf Twitter und später auf Instagram). Im Februar 2024 wurde ihr Konto auf diesem letzten sozialen Netzwerk gesperrt, und alles brach los. In diesem Moment entschied sich Cristina, all diese Berichte in Buchform zu veröffentlichen, um ein Werkzeug im Kampf gegen Gewalt an Frauen zu schaffen, da sie befürchtete, das über so lange Zeit angesammelte Material zu verlieren. Die Art und Weise, wie sie es teilte, war durch Bildschirmfotos, wobei sie den Namen des Opfers entfernte, so wie diese es verlangten: „Veröffentliche nicht meinen Namen“.
Dieses Buch sammelt einen Teil dieser Berichte, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Die Stimmen, die auf diesen Seiten versammelt sind, bilden eine mächtige Waffe des politischen Widerstands, die zeigt, dass das Aussprechen von #SeAcabó uns erlaubt, das Schweigen, die Angst und die Scham zu durchbrechen.
Die Zusammenstellung wird zudem von einer Studie der Soziologin Nerea Barjola begleitet, die das Phänomen #SeAcabó und die dahinterstehenden Berichte vertieft untersucht.