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Seremos de cobre
Ruud Delagrange kommt an einem Wintertag nach Paris, an dem die Straßen voller grauem Schnee sind.
Frisch bei Industrias d'Arsonval, dem größten Unternehmen des Landes, eingestellt, sieht er sich einer unerbittlichen Wirklichkeit gegenüber: einer von Streiks erschütterten Stadt und einem ständigen Kampf gegen den Schmerz, der seinen Körper verzehrt. Doch das graue Dasein von Ruud nimmt eine Wendung um hundertachtzig Grad, als ein rätselhafter junger Mann namens Mika auftaucht. Mika hat kalte Hände und Blasebälge statt Lungen, aber vor allem hat er einen Traum: zu fliegen. Er will ein kleines Flugzeug bauen, die Schicht aus Verschmutzungswolken durchdringen und aus der Stadt ohne Frühling entkommen. So kreuzt sich gegen alle Erwartungen der Weg von Ruud Delagrange mit dem eines unmöglichen Jungen, mit einem unmöglichen Traum, in einer hoffnungslosen Stadt.
Eine zauberhafte und fesselnde Neuerzählung der Oper „La Bohème“ von Puccini mit einer fantastischen und queeren Wendung, die uns in ein dunkles und bedrückendes Paris eintauchen lässt, wo Kunst und Streben zum Zufluchtsort einer Gruppe junger Menschen werden, die versuchen, einer Wirklichkeit zu entkommen, die sie zu zerdrücken droht, indem sie sich an das Einzige klammern, was sie haben: ihre Träume, die Hoffnung und sich selbst.
Biografie der Autorin
Maeva Nieto Piñero ist Autorin jugendlicher Erzählungen, spezialisiert auf spekulative Fiktionen mit queerer Ästhetik und Poesie. Ihr Schreiben zeichnet sich durch die Verbindung von Fantasie, Gefühl und Empfindsamkeit gegenüber dem Andersartigen aus und erschafft alternative Welten mit starker symbolischer Bedeutung.