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Zorra
Zorra, von Gabriela Jauregui, ist eine heftige Untersuchung des Animalischen und Menschlichen, der Intimität und des Instinkts: ein Buch, geschrieben aus der Haut heraus und gegen die Domestizierung.
Isoliert auf einem Bauernhof auf dem Land, fliehend vor einer Welt ständiger Pandemien und einer Vergangenheit von Süchten, die sie noch immer verfolgt, versuchen Sie und Er, sich in einer Natur wiederzufinden, die sie für idyllisch hielten und die sich bald als feindlich erweist. Ein fragiles Gleichgewicht, das durch einen doppelten unerwarteten Besuch gestört wird: den einer Fähe, die sie nachts verfolgt und ihre Tiere frisst, und den einer jungen Frau ohne Vergangenheit, der Besucherin, deren beunruhigendes Leuchten alle möglichen Spannungen im Paar entfacht.
Dort, wo Mythos, psychologischer Spannungsbogen und intime Erzählung zusammenlaufen, erforscht diese wilde Fabel Faszination, Verlangen, emotionale Zerbrechlichkeit und emotionale Gewalt.
Im obsessiven Dreieck, das Sie, die Besucherin und die Zorra bilden, verwischen die Grenzen zwischen Körper, Instinkt und Fantasie und offenbaren die Wildheit, die wir zu domestizieren versuchen.